Arbeitsvermittlungen – Bewerbungsservice

Es häufen sich die Beschwerden über Arbeitsvermittler! Obwohl ich besser nicht “Arbeitsvermittlungen” sagen möchte, da diese Abzocke nichts mit einem seriösen Arbeitsvermittler zutun hat.

Es geht um Bewerbungsversender!
Arbeitssuchende reagieren auf Annoncen, wo freie Stellen angeboten werden und erhalten einen Termin zur Vorstellung bei einer “Arbeitsvermittlung”. Eigentlich sollte man denken, dass die freie Stelle verfügbar ist, aber das ist nicht so. Diese Abzocker wollen nur Ihr Geld!!!

Diese Abzocker bieten Ihnen nur einen Bewerbungsservice an. Hierbei werden, eine von Ihnen bestimmte Anzahl, von Initiativbewerbungen an Unternehmen per Email versendet. Für jede Bewerbung zahlen Sie 5,00 EUR! Man erklärt Ihnen, dass Sie das Geld von Ihrer ARGE wiederbekommen. Hierfür gibt es den sogenannten “Bewerbungskostenzuschuss” von der ARGE, welcher jährlich max. 260 EUR beträgt. Pro Bewerbung können Sie 5 EUR geltend machen.


Die Erstattung der Bewerbungskosten muss bei der Agentur für Arbeit beantragt werden, bevor die Kosten entstehen.

Genau auf dieses Geld haben es diese Abzocker abgesehen. Man schließt ganz schnell einen Vertrag mit Ihnen ab und wenige Wochen später werden Ihnen die Kosten von Konto abgebucht, egal, ob Sie den Bewerbungszuschuss der ARGE bereits erhalten haben oder nicht.

In Berlin, Leipzig, Pasewalk und Gütersloh haben wir “Arbeitsvermittlungen” getestet und wir waren fassungslos!!! Die Initiativbewerbungen waren mit zahlreichen Rechtschreibefehlern versehen und wurden wahllos an Unternehmen versendet, selbst wenn diese Unternehmen keine Mitarbeiter suchten.

Unser Ergebnis:
Für unsere Testkunden wurden ingesamt 300 Bewerbungen versendet. Dafür haben wir Nachweise erhalten und selbstverständlich Stichproben gemacht. Ein paar Telefonate später war klar, dass man hier nur wahllos “Spammails” versendet hat. Nicht eine Firma hat sich auf diese Bewerbungen gemeldet! Also passen Sie auf, was für Verträge Sie unterschreiben. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitsamt, ob die von Ihnen gewählte Arbeitsvermittlung bereits bekannt ist oder ob es schon zu Beschwerden gekommen ist.

Wir haben unsere Ergebnisse an die zuständigen Arbeitsämter weitergeleitet.

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